Man habe den Überblick verloren und erkenne sein eigenes Dorf kaum mehr wieder, ist ein sich breit machendes Gefühl in der Bevölkerung Liechtensteins. 
Ob es um das Eschner Kreuz, die Triesner Sonne oder das Schaaner Pöstle geht: Ortsbilder sind raschen Veränderungen ausgesetzt, die verunsichern und für emotionale Diskussionen sorgen. Das Projekt “Selbstporträt” macht es sich zum Ziel, wieder einen Überblick und damit die Basis für einen konstruktiven Austausch zu schaffen.
Zu diesem Zweck hauchen Architekt Luis Hilti und Historiker Toni Büchel den gut 300-jährigen Gemäuern des Gamanderstalls neues Leben ein. Während des Sommers 2019 finden dort Ausstellungen und Veranstaltungen statt, deren Ziel es ist, Raumentwicklung begreifbar zu machen. In diesem Rahmen findet ein öffentlicher Diskurs darüber statt, in was für einer Dorf- und Naturlandschaft wir heute leben - und in Zukunft leben wollen. 
Während des einjährigen Projektes dient Schaan als Anschauungsbeispiel und der Raum Liechtenstein wird unter dem Gesichtspunkt einer «Begradigung des Landes» beleuchtet.

Als Zusammenschau der verschiedenen Perspektiven auf Liechtenstein wird im Verlaufe des Jahres das ‘Selbstporträt’ in Form einer druckbaren Landeskarte entwickelt.
Toni Büchel, Luis Hilti

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